Brust, männlich

Die Gynäkomastie ist der weibliche Brustansatz beim Mann.

Während der Pubertät kommt es häufig zu einer hormonbedingten Schwellung der Brustdrüse. Dieses Phänomen ist ohne Bedeutung für die Zukunft, da sie von selbst wieder verschwindet.
Die Gynäkomastie des erwachsenen Mannes ist meist erblich. In seltenen Fällen kann eine Störung des Hormongleichgewichtes bestehen. Bei einem solchen Verdacht sollte eine Hormonanalyse vor einer Operation erfolgen.
Oftmals ist der männliche Brustansatz in Kombination mit Übergewicht vorhanden.

Es gibt zwei verschiedene Formen der Gynäkomastie und eine Mischform. Entsprechend unterschiedlich sind die operativen Maßnahmen:

  • "Unechte" Gynäkomastie. Es liegt ausschließlich eine Fettverteilungsstörung vor. Die Behandlung besteht in einer angleichenden Fettabsaugung bei der durch eine spezielle Technik die Haut zum Schrumpfen angeregt wird.
  • "Echte" Gynäkomastie. Die Brustdrüse des Mannes ist vergrößert. Sie wird über einen kleinen, halbmondförmigen Schnitt unterhalb und in der Brustwarze entfernt. Die Narbe ist später kosmetisch unauffällig.
  • Mischform der Gynäkomastie. Die häufigste Form der Gynäkomastie. Es ist eine Kombination aus Fettabsaugung und operativer Entfernung notwendig. Der Eingriff sollte in Narkose durchgeführt werden.
  • Erschlaffung der Brusthaut. Dies ist ein Sonderfall und entsteht nach exzessiver Gewichtsabnahme. Die Korrektur ist operativ und bedarf einer ausführlichen Aufklärung.
Vor einem geplanten Eingriff ist immer eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammografie) erforderlich.
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