Stirn- und Schläfenlifting

Oftmals reicht eine Augenlidkorrektur nicht mehr aus, um den Augen die erwünschte strahlende Offenheit zurückzugeben. Die Ursache liegt meist in einer abgesunkenen Stirn-/Augenbrauenpartie. Die Augen verlieren ihre Mandelform, der Ringmuskel erschlafft und es entstehen die unschönen "Jochbeingirlanden".
  • Das Stirnlift führt zu einer Anhebung insbesondere der seitlichen Augenbrauenpartie sowie zu einer indirekten Oberlidstraffung. Die Denker- sowie Zornesfalten können bei dem Eingriff durch Muskelschwächung direkt behandelt werden. Ein hoher Ansatz der Stirnhaare kann durch Kürzung des Augenbrauen-Haaransatzes verbessert.
    Der Eingriff erfolgt wahlweise in Lokalbetäubung und Dämmerschlaf oder in schonender Narkose.
    Am nächsten Tag werden die Verbände entfernt. Die Dauer des stationären Aufenthaltes beträgt einen Tag. Die Schmerzen sind gering. Ein anfängliches Spannungsgefühl ist normal.
  • Im Gegensatz zum Stirnlift, bei dem die gesamte abgesunkene Stirn angehoben wird, kann beim isolierten Schläfenlift selektiv die seitliche Augenbrauenpartie angehoben werden.

    Abgesunkene Augenbrauen, überschüssige, faltige Oberlidhaut und eine verschmälerte Lidspalte erwecken im Gegenüber einen müden Gesichtsausdruck.

    Durch das Anheben der seitlichen und mittleren Augenbrauenregion kann ein jugendlicher, attraktiver und offener Blick des Auges erreicht werden.
    Zusätzlich wird eine hohe Stirn optisch durch Annäherung von Augenbraue zur Haaransatzlinie verkürzt.

    Im Gegensatz zur Oberlidplastik (Blepharoplastik) führt das Temporallift zu einer Vergrößerung des Abstandes zwischen dem seitlichen Rand der Augenbrauen und den Wimpern. Zusätzlich wird die Oberlidhaut gestrafft und eine Oberlidplastik erübrigt sich in zahlreichen Fällen.

    Das tiefe (subperiostale) Stirn- oder Temporallift ist ein Verfahren bei dem die tiefe Verankerung der Stirnregion vom Knochen gelöst wird und sich hierdurch zum Haaransatz verschieben lässt. Die Technik ist technisch relativ aufwändig und führt nicht immer zu dem erwünschten Ergebnis.

    Das oberflächliche Schläfenlift stellt eine Variante des tiefen Schläfenliftes dar.
    Der Hautschnitt liegt kurz hinter der Haaransatzlinie. Die Schnittführung erfolgt in der Weise, dass die Haarfollikel erhalten werden, die Haare später durch die Narbe wachsen und diese somit kaum mehr sichtbar ist.
    Die Präparation erfolgt zwischen Unterhaut und Stirnmuskulatur und erfordert Erfahrung, da weder Haut, Muskulatur noch Nerven verletzt werden dürfen.
    Der Eingriff dauert etwa eine Stunde, wird in schonendem Dämmerschlaf und Lokalbetäubung ambulant durchgeführt.
    Nebenwirkungen und Risiken sind in der Hand des geübten Plastischen Chirurgen sehr selten.
    Es kann eine leichte Schwellung und Blauverfärbung für einige Tage auftreten. Ich lege, um diesem vorzubeugen, für die erste Nacht einen Schaumstoffverband der Stirn an.
    Die Fäden werden nach 8 Tagen entfernt, Gesellschaftsfähigkeit besteht bereits nach 2-3 Tagen.

    Das Schläfenlift kann problemlos mit einer Oberlidplastik kombiniert werden.


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